Februar, 2018

24Feb20:0022:00Gregor Pallast -Verwählt? 2.0

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Veranstaltungsdetails

Ein bisschen verwirrt ist Gregor Pallast schon. Was geht in diesem Land nur vor? Die Bundesrepublik erscheint zunehmend als als Kapitalgesellschaft, in der ein Politiker dann gut ist, wenn er trotz vieler Worte nichts sagt und sich kategorisch dem Eindruck erwehren kann, kompetent zu sein. Eben ein Experte aus einem Volk, das in der Schule längst nicht mehr Wissen ansammelt, sondern nur noch Suchbegriffe für Wikipedia. Dabei scheint es niemanden zu stören, dass vor allem derjenige Erfolg hat, der sich kurzerhand die Position mit den meisten Anhängern zu eigen macht. „Demokratie im Endstadium“ nennt der Prix-Pantheon-Finalist 2016 das.

In seinem zweiten Solo-Programm „Verwählt? 2.0 “ seziert der 38-Jährige mit chirurgischer Präzision dieses und andere Probleme, hinterfragt das Offensichtliche und legt dabei ganz in der Tradition Volker Pispers den Finger in die Wunde.

Gregor Pallast:

Gregor Pallast ist eine Rarität: Ein waschechter politischer Kabarettist der alten Schule, aber auch ein vielversprechender Durchstarter, der gerade erst am Anfang seiner Karriere steht. Anfang 2015 feierte er sein offizielles Debüt im Pantheon, ein Jahr später stand er nach mehreren erfolgreichen Auftritten, unter anderem auf der großen Bühne des Bonner Kleinkunsttempels und im Senftöpfchen Köln, bereits im Finale des renommierten Prix Pantheon. Jetzt soll die Reise mit dem ständig aktualisierten „Verwählt?“ weitergehen.

Mit scharfem Blick und noch schärferem Verstand bezieht Gregor Pallast Position, analysiert und klärt auf. Er konfrontiert die Mächtigen mit ihren eigenen Worten und nimmt den Kampf gegen die Verdummung auf, damit sein Publikum am Ende des Abends einen neuen Blick auf die Welt gewonnen hat. Und sich vielleicht nicht länger verwählt.

PRESSE:

Ein wenig erinnert der engagierte Bonner Lehrer an den jungen Volker Pispers. Billige Phrasendrescherei und laute Schenkelklopfer – Fehlanzeige! Zum Glück (Bonner Rundschau)

Gregor Pallast stellt die Sinnfrage, erreicht aber auch die Zwerchfellmuskulatur. (WDR 5)

Satirisch, mitunter sogar richtig böse, mit einem exzellenten Spannungsbogen und vor allem dem Mut, auch mal für ein paar Minuten ohne Lacher auszukommen. (Bonner Generalanzeiger)

Der 36-Jährige seziert die „Demokratie im Endstadium“. (Rheinzeitung)

Politik-Pauker neuer Star am Comedy-Himmel. (Express)

Fotoquelle: Eva Gridi-Papp

Zeit

(Samstag) 20:00 - 22:00

Spielstätte

Pantheon-Theater Bonn

Siegburger Str. 42 Bonn 53229

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